Wer bezahlt das barrierefreie Zuhause?
Shownotes
Breitere Türen, Rampen statt Stufen, ein komplett neues Badezimmer: Wer Barrieren abbauen will, denkt oft an aufwendige und teure Maßnahmen. Doch schon kleinere Hilfsmittel für verhältnismäßig wenig Geld können eine große Erleichterung im Alltag bedeuten. Aglaja Adam und Kai Klindt sprechen in dieser Folge über ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten. Sie erklären, warum es wichtig ist, sich vorab beraten zu lassen, was man als Mieter:in unbedingt beachten sollte und warum es zwar gut ist, sich frühzeitig mit dem Thema zu befassen – das gleichzeitig aber auch seine Tücken hat.
Weitere Infos und Links:
- Unser Newsletter „Pflege & Geld“: https://www.apotheken-umschau.de/newsletter/pflege-und-geld
- Datenbank Beratung zur Pflege: https://www.zqp.de/beratung-pflege/
- Übersicht zu Wohnberatungsstellen: https://www.wohnungsanpassung-bag.de/seite/259749/wohnberatungsstellen.html
- Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen: https://verein-stadtteilarbeit.de/wohnen-im-alter.html
- Landesberatungsstelle der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/barrierefreiheit
- Checkliste zur Barrierefreiheit: https://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/wohnen/basiswissen-barrierefreies-wohnen/checkliste-altersgerechte-wohnung/
- Infos zum KfW Investitionszuschuss: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000004452_M_455_B.PDF
- Infos zum KfW Kredit: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000003884_M_159_AU_ohne_TMA.pdf
- Infos vom Deutschen Pflegebeistand: https://www.deutscherpflegebeistand.de/wohnumfeldverbessernde-massnahmen/
- Artikel der Apotheken Umschau: https://www.apotheken-umschau.de/pflege/pflege-zuhause/barrierefrei-umbauen-was-es-kostet-welche-zuschuesse-es-gibt-1508105.html
Pflegt ihr Angehörige oder seid ihr selbst pflegebedürftig? Und habt ihr euch schon mal mit Pflegekasse, Pflegegeld oder Pflegegraden herumgeplagt? Dann seid ihr bei „gepflegt gefragt“ genau richtig. In diesem Podcast beantworten wir eure Fragen rund um das Thema Pflege und helfen dabei, sich im Bürokratie-Wust zurechtzufinden. Gesundheitsjournalistin Aglaja Adam und Kai Klindt, der neben seiner journalistischen Tätigkeit als Pfleger arbeitet und studierter Altersforscher ist, sprechen in diesem Podcast mit Betroffenen und Expert:innen. Welche Hilfen kann man in Anspruch nehmen? Welche Gelder stehen einem zu Verfügung? Und wie kommt man überhaupt an einen Pflegegrad? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hört ihr hier.
Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
Habt ihr Fragen rund um das Thema Pflege, die wir im Podcast beantworten sollen? Dann schreibt uns an: pflege@gesundheit-hoeren.de
Diesen und weitere Gesundheitspodcasts gibt es auf http://www.gesundheit-hoeren.de
Das Team hinter „gepflegt gefragt“:
Hosts: Aglaja Adam, Kai Klindt;
Redaktion: Kari Kungel, Constanze Radnoti;
Postproduktion: Benedikt Möltner, Yves Seißler;
Chefredakteur: Dr. Dennis Ballwieser
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer aktuellen Werbepartner gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de/podcast/partner
Transkript anzeigen
00:00:03: SPRECHER: gesundheit-hören.
00:00:10: AGLAJA ADAM: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von gepflegt gefragt. Auch in dieser Folge beantworten wir wieder eine Frage rund um die Pflege, und zwar wollen wir heute klären, wie bekomme ich meine Wohnung barrierefrei?
00:00:22: KAI KLINDT: Ja, barrierefrei oder auch barrierearm, das kann auch schon mal ein großer Schritt sein. Solche Maßnahmen sind ja oft auch mit Kosten verbunden, zum Teil auch mit hohen Kosten und deswegen wollen wir euch heute hier Rat geben, wie man an Förderungen kommt, welche Mittel es da gibt und wie man überhaupt auch den Bedarf ermittelt, welche Anpassungen man in der Wohnung machen sollte.
00:00:44: AGLAJA ADAM: Ich bin Aglaja Adam, Gesundheitsjournalistin bei der Apotheken Umschau.
00:00:48: KAI KLINDT: Und ich bin Kai Kind, ich bin auch Gesundheitsjournalist bei der Apotheken Umschau und Pflegefachkraft.
00:00:54: AGLAJA ADAM: gepflegt gefragt ist ein Podcast von gesundheit-hören. Das ist das Audioangebot der Apotheken Umschau.
00:01:00: KAI KLINDT: Ja, dann lass uns starten.
00:01:07: AGLAJA ADAM: Kai, ich weiß, Du hast dich schon öfter mit dem Thema beschäftigt, hast dadrüber auch schon Artikel geschrieben und Du hattest mir erzählt, eine Recherche ist dir noch besonders in Erinnerung geblieben, nämlich, als Du Wohnungen angeschaut hast.
00:01:18: KAI KLINDT: Ja, genau. Ich hatte mal die Möglichkeit, die schöne Möglichkeit, mit einem Wohnberater, also einem Experten von eins Wohnberatungsstelle hier im Großraum München vier Wohnungen anzusehen von älteren Menschen, die da leben mit ganz unterschiedlichen Konstellationen. Da war ein Reihenhaus dabei, eine Mietwohnung, eine ältere Mietwohnung, eine Eigentumswohnung, verschiedene familiäre Konstellationen auch, also einzeln lebende ältere Menschen und Paare und die waren alle so zwischen 65 und 80 und wir haben uns das angeschaut, was könnte man da oder sollte man ändern, wenn man da auf Dauer leben bleiben möchte und das ist ja das der große Wunsch fast aller älterer Menschen, dass sie in ihrer vertrauten Wohnung bis zum Lebensende wohnen bleiben können. Mich hat das damals sehr beeindruckt, weil auch weil man gemerkt hat, dass dieses Thema Wohnungsanpassung eigentlich immer so im Raum stand. Die Leute haben schon immer dran gedacht, aber sie haben sich nicht dran getraut, wirklich etwas konkret zu ändern und das Thema
00:02:18: AGLAJA ADAM: Getraut?
00:02:19: KAI KLINDT: Sie haben das Thema so vor sich hergeschoben, ja.
00:02:21: AGLAJA ADAM: Also weil's einfach immer noch ging und man dann denkt, man möchte sein Geld für was anderes ausgeben oder weil man das einfach verdrängt oder was sind so meinst Du die Gründe, warum man sich barrierefreie Umbauten nicht mal so schnell leistet?
00:02:37: KAI KLINDT: Also ich denke, dass man verdrängt das Thema son bisschen sicherlich und ich denke auch, es steckt so die Vorstellung dahinter, wenn ich etwas an einer Wohnung ändern möchte, dann wird das gleich sehr teuer, sehr aufwendig, ein großer Umbau und da traut man sich nicht ran. Und abgesehen von den Kosten mal. Und in der Praxis ist es gar nicht immer so. Man kann oft auch mit kleinen Maßnahmen viel bewirken. Das habe ich auch in dieser Recherche damals gelernt und das ja, und ich hab auch gemerkt und gesehen, wie wichtig Wohnung für Menschen im Alter ab 60, 70 ist auch. Also die Wohnung wird immer wichtiger, oft leben die Menschen schon 40 Jahre oder länger in der Wohnung. Da hängen also auch Geschichten und Gefühle dran, Emotionen und ja, also ich denk, das Thema Wohnen ist extrem wichtig und auch grad, dass man so wohnen kann, dass man auch im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit zurechtkommt.
00:03:30: AGLAJA ADAM: Ja. Wir beide haben ja mit Expertinnen gesprochen, mit Wohnberaterinnen und ich kann mich erinnern, dass meine Expertin Petra Ruß, wir kommen dann später noch mal auf Sie zu sprechen, gesagt hat, dass viele bei Barrierefreiheit so an Grau, Beige und Altenheim denken. In dem Podcast wollen wir auch darüber sprechen, dass es so gar nicht sein muss. Aber vielleicht wollen wir auch mal ganz kurz klären, barrierefrei, seniorengerecht, barrierearm. Da gibt's ja mehrere Begriffe, die so rumschwirren. Kannst Du kurz erklären, was sich da eigentlich dahinter verbirgt?
00:04:03: KAI KLINDT: Ja, das ist gar nicht so einfach. Barrierefreiheit, da gibt es eine DIN-Norm, die das festschreibt. Diese DIN-Norm ist aber jetzt keine oder nur nur zum Teil eine gesetzliche Vorschrift und kommt vor allen Dingen auch bei Neubauten zum Tragen oder zum Teil auch bei Umbauten. Für den privaten Wohnungsbereich, über den wir heute sprechen, das sind ja oft auch Bestandswohnungen, also bestehende Wohnungen, die teilweise auch älter sind oder Häuser. Da geht es eigentlich eher um Barrierearmut, also man kann diese Barrierefreiheit im Sinne der DIN-Norm 18040 gar nicht mehr so in Reinkultur erreichen. Oft geht's darum, dass man gezielt Barrieren abbaut, die eben perspektivisch für das weitere Leben in der Wohnung schwierig sein könnten.
00:04:45: AGLAJA ADAM: Ja, wahrscheinlich geht's einfach darum, dass man sich in seiner Wohnung sicher fühlt und überall gut hinkommt und alle Räume gut nutzen kann. Und wenn ich da zum Beispiel an meine eigene Familie denk, meine Oma, die hatte einen Kochstuhl, das war ein Bürostuhl mit Rollen und damit ist sie immer in der Küche hin und her geschlittert vom Kühlschrank zum Herd und so weiter und konnte so dann ganz gut kochen und musste nicht so lange stehen. Also solche kleinen Maßnahmen sind ja auch Barrierefreiheit im weitesten Sinne und die sind nicht so teuer.
00:05:17: KAI KLINDT: Wahrscheinlich hat deine Oma nicht von Barrierefreiheit oder Barrierearmut gesprochen. Sie hat sich einfach zu helfen gewusst, ja. Also was Wohnungsanpassung konkret bedeuten kann und welche Maßnahmen manchmal auch schon helfen, das, glaube ich, habe ich mit Angelika Russ gesprochen, das ist die Leiterin des Kompetenzzentrums Barrierefreies Wohnen in München. Das ist eine Einrichtung, die von der Stadt unterstützt wird und die Frau Russ ist Architektin und Gerontologin, also gleich zweifach qualifiziert für das Thema.
00:05:49: ANGELIKA RUSS: Wohnungsanpassung heißt einfach, individuell auf die Wohnungssituation zu schauen und zu überlegen, was könnte denn den Alltag erleichtern? Was könnte denn vielleicht Unfälle vermeiden, die Selbstständigkeit stärken oder eben auch die Pflege erleichtern? Und das ist schon richtig, dass das vielleicht manche Menschen abschreckt, weil sie meinen, es muss der große Badumbau sein, aber es können wirklich kleine Sachen sein. Ich würd sagen, kleine Sachen sind zum Beispiel alles, was Halt gibt. Das kann der Handlauf sein, das kann in der Dusche was sein, es kann aber auch ein Haltegriff neben dem Bad sein oder ein Haltegriff an der Terrassentür, damit ich, wenn ich die Schwelle übersteig, mich festhalten kann zum Beispiel.
00:06:32: AGLAJA ADAM: Kai, Du hattest ja auch die Möglichkeit, bei deinem Besuch bei Angelika Russ im Kompetenzzentrum eine Ausstellung zu besichtigen, eine Musterausstellung für barrierefreies Wohnen. Und Du hattest mir wirklich vorgeschwärmt von den Badezimmern, die überhaupt nicht grau, beige und Altenheim waren, sondern Du hast erzählt, da gab's drei Varianten für alle Geldbeutel.
00:06:53: KAI KLINDT: Ja, für alle Geldbeutel und auch für alle vielleicht räumlichen technischen Möglichkeiten, die man hat im in der Wohnung. Ja, das fand ich sehr interessant, dass man das mal konkret vor Augen geführt bekommen hat, was da überhaupt möglich ist. Das ging wirklich vom komplett neuen Bad, das dann auch sehr schick aussah und überhaupt nicht so, man denkt beim Stichwort Barrierefreiheit ja immer gern so an vielleicht an Themen wie Krankheit, Alter, Behinderung, dass es diese Anmutung überhaupt nicht hatte und dass es einfach ein komfortables, ergonomisches Bad war, was eben auch, also einfach auch sehr schick war von der von der Gestaltung her. Und es gab die einfacheren Varianten, wo es vor allem darum ging, dass man bestehende Bäder im Wesentlichen eigentlich so lässt, aber mit Hilfsmitteln versieht, die zum Beispiel an der Badewanne das Einsteigen erleichtern, dass man da duschen kann oder durch ein Badewannenbrett zum Beispiel oder verschiedene Haltegriffe, die montiert wurden, sodass man sich immer gut festhalten kann, einen Klappstützgriff am an der Toilette, sodass man auch gut aufstehen kann und solche Dinge, die also allein schon dazu beitragen können, dass das Bad sehr viel ergonomischer wird, sicherer wird und auch besser geeignet für Menschen mit Einschränkungen, mit Pflegebedürftigkeit.
00:08:03: AGLAJA ADAM: Ich fand das so toll, dass man das da anschauen konnte, dass ich dann gleich mal geschaut habe und gesehen hab, dass es das auch öfter gibt. Also es lohnt sich wahrscheinlich wirklich, Wohnberatungsstellen zu googeln in der Nähe und dann rauszufinden, ob man auch irgendwo so Musterräume anschauen kann oder diese Hilfsmittel mal besichtigen kann beziehungsweise vielleicht sogar mal ausprobieren kann. Weil ich kann mir vorstellen, dass man ja je nach Gebrechen auch gucken muss, ob man jetzt zum Beispiel mit sonem Brett auf der Badewanne überhaupt noch gut klarkommt, weil man muss ja wahrscheinlich trotzdem die Beine dann über den Rand schwingen.
00:08:37: KAI KLINDT: Genau. Es geht immer nur um den konkreten Einzelfall und es ist unbedingt ratsam, so eine Ausstellung zu besuchen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Es gibt in in Bayern gibt es in jedem Regierungsbezirk eine solche Musterausstellung, nun ist Bayern natürlich ein Flächenland und auch da können die Wege auch relativ weit sein zu so einer Ausstellung. Es gibt solche Einrichtungen zum Teil aber auch in anderen Bundesländern und das Schöne an solchen Ausstellungen ist eben, dass man das in die Hand nehmen kann oder ausprobieren kann, auch zum Beispiel die Rampen oder das beim Bad, wie man mit den Griffen klarkommt und dass man vielleicht darüber hinaus, das ist vielleicht eine generelle Empfehlung, dass man wirklich die Wohnberatung nutzt. Du hast das Stichwort grad genannt. Die Wohnberatung ist wenig bekannt. Wohnberatungsstellen sind oft in kommunaler Trägerschaft oder es sind Vereine, die wiederum aus öffentlichen Geldern zum Teil mit unterstützt werden. Diese Wohnberatung ist in der Regel kostenlos und die Mitarbeitenden, die kommen auch bei Bedarf nach Hause, schauen sich auch meine Wohnung an oder das Haus an und gucken dann durch, was müsste sich ändern und wie könnte ein Bad aussehen, das auch auf meine Einschränkungen zugeschnitten ist. Und da rate ich sehr dazu, dass solche Angebote auch genutzt werden. Die sind wenig bekannt bisher, aber es ist ein sehr wertvolles Angebot, weil die Alternative ist natürlich oft auch, dass man direkt zu Handwerkern oder ähnlichen Betrieben geht, sich da beraten lässt. Die Beratung mag da auch sehr gut sein, aber sie ist natürlich auch immer an geschäftliche Interessen gebunden. Das hat man bei der Wohnberatung nicht, die ist neutral und fachlich oft sehr gut aufgestellt.
00:10:09: AGLAJA ADAM: Du hast erzählt, dass Du ein Bad gesehen hast, das dann quasi die High End Version war und die war sehr, sehr schick. Wir haben so den Betrag von 30.000 Euro für einen Komplettumbau für ein Bad recherchiert. Das ist ja doch eine Menge Geld
00:10:25: KAI KLINDT: Allerdings.
00:10:26: AGLAJA ADAM: Was ich mich dann auch ziemlich schnell gefragt habe, wie ist es denn eigentlich, wenn man in' Mietwohnung wohnt? Weil auch da möchte man ja möglichst lange bleiben können, wenn man da schon lang gelebt hat und sich wohlfühlt. Und da hab ich mich gefragt, wer muss das eigentlich bezahlen und kann man in ner Mietwohnung überhaupt was ändern? Und dazu hab ich gesprochen mit Petra Ruß. Petra Ruß ist von der Landesberatungsstelle Barrierefreies Bauen und Wohnen in Rheinland-Pfalz. Das ist da bei der Verbraucherzentrale angeordnet.
00:10:57: KAI KLINDT: Genau, vielleicht kann man noch einschieben, dass Petra Ruß nicht mit Angelika Russ verwandt ist. Das ist ein Zufall, dass wir beide Expertinnen mit denselben Nachnamen haben.
00:11:07: PETRA RUß: Prinzipiell ist es erst mal so, dass, wenn Sie Mieter oder Mieterin sind, dass der Vermieter oder die Vermieterin der Veränderung in der Bausubstanz zustimmen muss. Dazu gehört auch Badewanne raus, Dusche rein. Dazu gehört nicht irgendwie vielleicht einen kleineren Haltegriff oder so was anzubringen. Aber alles, was in die bauliche Substanz eingreift, muss erstens mal schriftlich genehmigt werden. Und dann ist es aber so, der Vermieter ist nicht verpflichtet, die Kosten zu tragen. Aber es gibt mittlerweile Rechtsprechungen, dass wenn der Mieter das selbst übernimmt, dass der Vermieter dann in der Regel zustimmen muss. Also da gibt es verschiedene Urteile aus jüngerer Zeit, dass er das nicht verweigern kann, aber er muss die Kosten nicht übernehmen.
00:11:59: AGLAJA ADAM: Ich hab dann auch noch mal nachgeschaut. In Deutschland lebt fast die Hälfte der Menschen in Mietobjekten.
00:12:05: KAI KLINDT: Genau, Deutschland ist ja ein Mieterland, wie man so oft sagt, genau.
00:12:09: AGLAJA ADAM: Aber umbauen kann man trotzdem. Man muss es mitm Vermieter besprechen und ja, man muss sich wahrscheinlich finanziell selbst beteiligen, außer man kann den Vermieter überzeugen, dass barrierefreie Umbauten zu so ner großen Wertsteigerung des Objekts führen, dass er das vielleicht selber in die Hand nehmen möchte.
00:12:27: KAI KLINDT: Genau. Das wird in der Praxis wohl noch selten vorkommen, aber es ist perspektivisch durchaus ja eine Investition auch für die Vermieter, weil ja die Babyboomer, zu denen ich jetzt auch zähle, ja, in die Jahre kommen und es absehbar einen sehr hohen Bedarf an seniorengerechten, jetzt nehm ich noch mal diesen Ausdruck, Wohnungen geben wird, der momentan noch überhaupt nicht gedeckt ist. Also man geht ja davon aus, dass etwa zwei Millionen senioren- oder altengerechte Wohnungen heute schon fehlen.
00:12:57: AGLAJA ADAM: Worauf Frau Petra Ruß auch aufmerksam gemacht hat, dass man unbedingt, wenn man sich dann geeinigt hat, darauf achten sollte, dass der Vermieter nicht verlangt, dass man hinterher das wieder zurückbauen muss, weil dann muss man zweimal Geld in die Hand nehmen.
00:13:11: KAI KLINDT: Genau, das sollte man sich zusichern lassen, bevor man überhaupt an einen Umbau oder eine Anpassungsmaßnahme in der Mietwohnung denkt, dass eben diese Maßnahme nicht zurückgebaut werden muss, wenn die Wohnung verlassen wird, das Mietverhältnis gekündigt wird. Es gibt wohl auch Fälle, wo Vermieter eine Kaution dafür verlangen für den späteren Rückbau. Das ja, das sollte man ausschließen.
00:13:32: AGLAJA ADAM: Und dann noch ein Thema, was ich eigentlich auch gern noch mal kurz anschneiden möchte, ist natürlich, dass gerade bei langen bestehenden Mietverträgen die Mieten häufiger günstig sind und deswegen manche älteren Menschen sich dann nicht trauen, mit dem Vermieter zu sprechen, weil sie Angst haben, dass sie dann eine Mieterhöhung bekommen oder ansonsten irgendwie aus der Wohnung raus müssen. Da hat Petra Ruß aber gesagt, dass die Barrierefreiheit natürlich wichtig ist und dass man dann eben auch gucken sollte, ob man mit weniger Geld und mit kleineren Maßnahmen zumindest anfangen kann, so wie wir's ja jetzt auch schon besprochen hatten. Es muss nicht immer gleich der Komplettumbau für 30.000 Euro sein.
00:14:12: KAI KLINDT: Genau.
00:14:13: AGLAJA ADAM: Können sich ja auch die wenigsten mal so leisten.
00:14:16: KAI KLINDT: Ja, genau. Und das da sind wir wieder bei dem Punkt, dass es letztendlich ja in der Praxis meistens an den Mietern hängen bleibt, dass ich da, wenn ich wieder eine Maßnahme haben möchte, um halt irgendwie aufgrund meiner Einschränkung vielleicht zum Beispiel die die Badewanne durch eine Dusche ersetzen lassen möchte, dann bleiben die Kosten an mir hängen und da sind natürlich die Fördermöglichkeiten, die es da gibt, ganz wichtig und die wichtigste, in der Praxis wichtigste Unterstützung, finanzielle Unterstützung dürfte der Zuschuss sein für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, so heißt das offiziell etwas technokratisch, für Menschen, die einen Pflegegrad haben. Also die Voraussetzung ist da, dass es einen Pflegegrad gibt, ob eins oder drei, vier, fünf, ist egal, ist der Zuschuss immer 4180 Euro pro Maßnahme.
00:15:03: AGLAJA ADAM: Und das fänd ich wirklich dass man mit Pflegegrad 1 im Prinzip den gleichen Zuschuss bekommt wie mit Pflegegrad 5. Dazu haben uns auch einige Zuschriften erreicht, wo sich Ehepaare zum Beispiel gefragt haben, ob sie das dann doppelt bekommen können, wenn einer Pflegegrad 1 hat und eins Pflegegrad 3?
00:15:21: KAI KLINDT: Genau, also es ist in der Tat so, dass in der Regel dann dieser Zuschuss sich verdoppelt. Also wenn ich als Ehepaar einen Antrag stelle auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und beide haben einen Pflegegrad und die Pflegekasse kommt auch zu dem Schluss, dass die Maßnahmen, die da beantragt werden, beiden zugute kommen, dann kann man davon ausgehen, dass man den doppelten Betrag, also 8360 Euro zur Verfügung hat.
00:15:44: AGLAJA ADAM: Und wie genau läuft das ab? Also man stellt dann ein Antrag bei der Pflegekasse und muss dann schon einen Kostenvoranschlag einreichen oder…
00:15:53: KAI KLINDT: Also ein Kostenvoranschlag ist immer gut. Man muss auf jeden Fall die Maßnahme vorher beantragen, das dazu rate ich dringend. Die Pflegekasse hat dann, auch um sicherzustellen, dass man das Geld dann wirklich bekommt, die Pflegekasse hat dann ja drei Wochen Zeit, das zu prüfen, gegebenenfalls auch ein bisschen länger, wenn die den medizinischen Dienst beauftragt, um vor Ort zu prüfen, ob das wirklich nötig ist, die Maßnahme und genau, dann wird das werden die Mittel bewilligt, sobald die Rechnungen eingereicht werden, ja. Oder ausgezahlt.
00:16:21: AGLAJA ADAM: Und wenn man jetzt zu ner Wohnungsberatungsstelle geht, dann bekommt man dann da vielleicht auch bisschen Hilfe mit dem Antrag oder können die einen da auch beraten, zum Beispiel nicht nur welche Maßnahmen jetzt gut zu einem passen oder die welche Maßnahmen die geeigneten sind, sondern auch, wie man das am besten im Antrag stellt?
00:16:39: KAI KLINDT: Ja, das das können die und die können die Wohnberatungsstellen kennen ja auch weitere Fördermöglichkeiten, also zu nennen ist da, sind die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau, da gibt es einmal Zuschüsse, die sich unterscheiden, je nachdem, ob es sich um ein Haus oder um eine Wohnung handelt, Zuschüsse für einen barrierefreien oder Barrieren reduzierenden Umbau oder auch zum Teil kommunale oder auf Länderebene, also Bundesländerebene besondere Töpfe. Das ist relativ speziell, also da muss man unbedingt auch die Wohnberatung nutzen für diese, um ja, um sich für diese Fördermöglichkeiten im Einzelfall für mich zu informieren.
00:17:15: AGLAJA ADAM: Und die KfW hat aber bundesweit Fördermöglichkeiten?
00:17:18: KAI KLINDT: Ja, die KfW ist ja Kreditanstalt für Wiederaufbau, heißt es, die Abkürzung. Das ist eine staatliche Förderbank, die bundesweit operiert, ja.
00:17:27: AGLAJA ADAM: Und was ich gehört hab, ist, dass es Töpfe gibt, die dann irgendwann auch wieder erschöpft sind und dass die Wohnberatungsstellen auch genau wissen, ob grad ein guter Zeitpunkt ist, ob da grade bezuschusst wird.
00:17:36: KAI KLINDT: Genau. Also es gibt bei den Fördertöpfen ist es so, dass dann irgendwann, wenn das, da gibt's einen bestimmten Betrag, der da aufgelegt wird und wenn dieser Betrag abgerufen wurde von den Kundinnen und Kunden der KfW, dann ist das Geld weg und dann ja gibt's einfach erst mal kein Geld mit da mehr. Also es ist ja auch immer ganz gut, drauf zu schauen, wenn solche Fördertöpfe neu aufgelegt werden, dass man möglichst schnell dann auch diese Gelegenheit nutzt und sich da informiert, ja.
00:18:01: AGLAJA ADAM: Oder man kann sich günstigere Kredite holen.
00:18:04: KAI KLINDT: Genau, es gibt auch für günstige Kredite von der KfW.
00:18:08: AGLAJA ADAM: Und zwei Dinge, die ich noch ganz interessant fand, waren erstens, dass man möglicherweise auch verschiedene Fördermöglichkeiten kombinieren kann. Da muss man sich aber gut informieren. Und das andere war, dass ich auch in meiner Recherche erfahren habe, dass man die 4180 Euro auch nochmal abrufen darf, wenn sich der gesundheitliche Zustand verschlechtert und man eine weitere Umbaumaßnahme benötigt, die im Haus nichts mit der anderen zu tun hat, für die man das Geld schon abgerufen hat.
00:18:41: KAI KLINDT: Ja, genau. Also Voraussetzung ist immer, wie Du gesagt hast, dass man ja eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nachweisen kann. Es kann auch sein, dass man einen höheren Pflegegrad bekommen hat aufgrund einer Verschlechterung eines Zustands und dann kann man einen weiteren Antrag bei der Kasse, Pflegekasse stellen. Auch wenn man begründen kann, dass ein weiterer Umbau nötig ist.
00:19:04: AGLAJA ADAM: Also man wird wahrscheinlich dann trotzdem nie drum herumkommen, eigenes Geld zu investieren. Ohne ein gewisses Eigenkapital ist es wahrscheinlich nicht möglich.
00:19:13: KAI KLINDT: In der Regel ist es so.
00:19:14: AGLAJA ADAM: Ja. Wahrscheinlich fragt man sich dann schon, lohnt sich das überhaupt?
00:19:18: ANGELIKA RUSS: Und ich glaub tatsächlich, dass die Menschen zum Teil davon zurückschrecken, auch eigenes Geld zu investieren. Weiß natürlich, wer's mal sich nach viel anhört, wenn ich jetzt also sage, ich will jetzt mein Bad sanieren, modernisieren, dann sind wir einfach bei 30.000 Euro. Dann sagt jeder, oh, das ist aber viel Geld, aber wenn ich mir dann überleg im Gegenzug, was ich zahl fürn Pflegeheimaufenthalt von 3500 bis 4000 Euro und von der Lebensqualität, die ich oben drauf krieg, wenn ich da möglichst lang selbstständig zurecht komm, da muss man natürlich sehen, dass sich das wirklich gut investiertes Geld ist.
00:19:54: KAI KLINDT: Ja, das ist ein guter Punkt, den Angelika Russ gemacht hat hier, dass das Geld einfach auch gut angelegt ist und dass es auch da darum geht, ja, nicht nur lange selbstständig wohnen bleiben zu können, sondern auch ein höheres Maß an Komfort und Lebensqualität zu haben über viele Jahre.
00:20:13: AGLAJA ADAM: Was auch beide Expertinnen betont haben, ist, dass es nie zu früh ist, sich Gedanken zu machen, um über einen Umbau beziehungsweise über Barrierefreiheit im weitesten Sinne, weil es fängt ja schon an, wenn Bekannte, Verwandte zu Besuch kommen, die vielleicht nicht mehr so fit sind, nicht mehr so gut zu Fuß.
00:20:33: KAI KLINDT: Genau. Also man macht es zum Teil auch einen Besuch, der zu mir kommt, auch leichter, wenn wenn meine Wohnung darauf eingestellt ist und mir selbst natürlich perspektivisch auch.
00:20:42: AGLAJA ADAM: Ja und also Petra Ruß meinte, dass es leider doch so ist, dass viele es dann doch wirklich erst anpacken, wenn der Bedarf ganz hoch ist und die Hilfsbedürftigkeit da ist. Dann steht man natürlich unter Druck und hat vielleicht auch nicht den Kopf frei für solche Dinge. Ich kann dazu jetzt auch nur wieder eine persönliche Geschichte erzählen, als meine Tante, von der wir auch schon mal in eins Folge gesprochen hatten, den Schlaganfall hatte, da waren wir am Anfang sehr optimistisch, dass sie vielleicht doch noch mal in ihre Wohnung zurück kann und wir haben dann auch ganz schnell ist es uns übern Kopf gewachsen, weil's eine Mietwohnung war. Schon allein der Eingangsbereich wär nicht rollstuhlgerecht gewesen, ihre Wohnung war viel zu eng. Ich glaub, die Türen waren auch zu klein. Die Schwellen waren da. Also es war relativ schnell so, dass wir wussten, dieses Thema überfordert uns jetzt total.
00:21:31: KAI KLINDT: Genau, man ist in solchen Akutsituationen immer unter Druck. Man kann auch selten die beste Lösung finden, weil das irgendwie in der Zeit auch gar nicht möglich ist in der kurzen Zeit, die man hat und oft ist es auch eine teure Lösung, weil man auch gar nicht so die Wahl hat, da sich Optionen und Alternativen zu überlegen.
00:21:46: AGLAJA ADAM: Nur wenn man frühzeitig anfängt, wie ist es denn dann mit den Fördermöglichkeiten? Also über die Pflegekasse kann man dann wahrscheinlich nichts abrufen?
00:21:53: KAI KLINDT: Ja, das ist eine gewisse Krux, dass die Mittel der Pflegeversicherung erst dann greifen, wenn man einen Pflegegrad hat, also relativ spät. Also Prävention wird in Deutschland da wenig gefördert, funktioniert nicht besonders gut. Das ist in der Tat so, das ist ja eine sehr persönliche Entscheidung, ob man das Geld schon ausgeben kann und möchte in einem früheren Stadium. Empfehlenswert ist es sicherlich aus den genannten Gründen, ja.
00:22:15: AGLAJA ADAM: Ein früheres Stadium, manchmal ist es ja auch so, dass Menschen sich vielleicht auch nicht so ganz eingestehen wollen, dass sie doch schon ein paar Hindernisse in der Wohnung haben. Wie merkt man denn, dass man vielleicht reif wäre für ein paar barrierefreie Eingriffe?
00:22:30: KAI KLINDT: Ja. Genau, also da kommt wieder der Gerontologe in mir durch. Ich hab Gerontologie studiert und da ist ein wichtiger Punkt, dass man so auf Frühwarnzeichen achtet. Also dass man vielleicht merkt, dass ich mal ausgerutscht bin im Bad und mich dann vielleicht grad noch so festhalten konnte oder dass ich auf dem auf der Treppe vielleicht, dass mir das schwindelig wurde, dass ich benommen wurde, dass ich einfach merke, dass ich nicht mehr so fit bin und dass da... Das sind so gute... Auf solche Warnzeichen sollte man wirklich achten und dann auch das auch zum Aufhänger nehmen, mit der, ja, sich um das Thema Wohnungsanpassung auch zu kümmern und am Ende nicht so dazustehen, dass man sich der Wohnung anpasst anstatt die Wohnung an meine veränderten Fähigkeiten.
00:23:14: AGLAJA ADAM: Ja, es muss ja auch nicht zum Oberschenkelheißbruch kommen aufgrund der schlechten
00:23:17: KAI KLINDT: Es geht immer auch um Sicherheit, ja.
00:23:21: AGLAJA ADAM: Aber es ist auch nie zu spät, sich damit zu beschäftigen, haben wir auch gehört. Die Geschichte möchte ich nicht vorenthalten. Petra Ruß, die ja in der Wohnberatungsstelle arbeitet, hatte vor Kurzem auch eine Anfrage von einem sehr betagten älteren Herrn, der schon 99 Jahre alt war.
00:23:38: PETRA RUß: Dann sagt er noch, ja, meinen Sie, das lohnt sich noch, mein Haus anzupassen? Ich sag, klar, das lohnt sich immer, wir kommen vorbei, wir beraten Sie und dann schauen Sie, was Sie machen möchten. Das fand ich ja ganz spannend, 99.
00:23:53: KAI KLINDT: Ja, es ist nie zu spät, ist natürlich auch nie zu früh, aber die ist immer, ja, gut angelegt, ja.
00:24:01: AGLAJA ADAM: Ja, in diesem Sinne, vielleicht wollen Sie, wollt ihr auch mal gucken, was in eurem Haus vielleicht verbesserungswürdig wäre. Ein Mini Tipp von Petra Ruß war auch noch, dass man einfach mal aufräumen könnte, ein bisschen Nippes wegräumen. Und dann hat sie mit so nem schelmischen Lachen erzählt, dass es oft in der Wohnberatungsstelle besser angenommen wird, als wenn das die Angehörigen einem raten, weil das ja dann sozusagen von einem Profi gesagt wird. Und ganz oft sind es eben die Kleinigkeiten, Teppiche, die sich übereinander lappen oder kleine Tischchen, die irgendwo rumstehen und zur Stolperfalle werden.
00:24:39: KAI KLINDT: Guter Tipp auch für mich, privat.
00:24:46: AGLAJA ADAM: Ja, dann wären wir am Ende von dieser Folge.
00:24:49: KAI KLINDT: Genau und wir verlinken euch einige interessante Informationen noch in den Shownotes, die euch auch dabei helfen sollen, die eigene Wohnung mal durchzugucken, vielleicht mal Zimmer für Zimmer zu checken, was könnte da verändert oder verbessert werden oder was behindert mich auch so im Alltag? Und auch weitere Informationen, solche Adressen von Wohnberatungsstellen, also unbedingt auch angucken, die Shownotes zu dieser Episode. Ja und dann sind wir am Ende, oder?
00:25:17: AGLAJA ADAM: Genau und wir freuen uns natürlich, wenn ihr bei ganz anderen Fragen oder ähnlichen Fragen rund um Pflege euch an uns wendet. Schreibt uns eine E-Mail an pflege@gesundheit-hoeren.de. Hoeren mit o e und erzählt auch einfach, womit ihr euch gerade rumplagen müsst, wo Sie oder ihr euch Verbesserungen in mehr Pflege wünscht, wo ihr nicht weiterkommt.
00:25:41: KAI KLINDT: Genau und vergesst nicht, unseren Newsletter zu abonnieren, der heißt Pflege und Geld und den könnt ihr auch abonnieren über einen Link in den Shownotes. Und abonniert gerne unseren Podcast, dann verpasst ihr auch keine Folge. Die nächste erscheint in 14 Tagen. Da geht es um das Thema Entlastungsbetrag. Entlastungsbetrag als Leistung der Pflegekasse. Da haben uns viele Zuschriften erreicht, da gibt's viele Fragen und da ist es ja auch ein Thema, eine Leistung, bei der es womöglich demnächst Änderungen gibt im Zuge der angekündigten Pflegereform. Danke fürs Zuhören.
00:26:14: AGLAJA ADAM: Ja, danke und bis zum nächsten Mal.
00:26:24: SPRECHER: gesundheit-hören. Das ist das Audioangebot der Apotheken Umschau.
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